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Kneschke,Uta
08 Juli 2011 08:02 |
Hallo liebes Org.team vom Tollenseseelauf, war das erste Mal dabei und bin die "Fliegerin"
Danke euch herzlich für die schnelle Versorgung und den Transport ins Krankenhaus. Hatte mir den kleinen Finger ausgerenkt und gebrochen und auch das Nasenbein. Heute kommt der Gips ab und ich bin ganz zuversichtlich, dass ich dann langsam wieder mit dem Training anfangen kann. Nach 3 Wochen ärgere ich mich auch nicht mehr so, dass ich nicht ins Ziel gekommen bin, sondern bin froh, dass es nicht schlimmer geworden ist. Mein Lauffreund Siggi hat mir abends noch das Finishershirt und die Medaille gebracht. Vielen, vielen Dank dafür. Ich werde es in Ehren halten. Wenn alles klappt, werde ich es nächstes Jahr wieder versuchen, dann ohne Sturzflug auf die Steine. Uta
Danke euch herzlich für die schnelle Versorgung und den Transport ins Krankenhaus. Hatte mir den kleinen Finger ausgerenkt und gebrochen und auch das Nasenbein. Heute kommt der Gips ab und ich bin ganz zuversichtlich, dass ich dann langsam wieder mit dem Training anfangen kann. Nach 3 Wochen ärgere ich mich auch nicht mehr so, dass ich nicht ins Ziel gekommen bin, sondern bin froh, dass es nicht schlimmer geworden ist. Mein Lauffreund Siggi hat mir abends noch das Finishershirt und die Medaille gebracht. Vielen, vielen Dank dafür. Ich werde es in Ehren halten. Wenn alles klappt, werde ich es nächstes Jahr wieder versuchen, dann ohne Sturzflug auf die Steine. Uta
Aikaterine
23 Juni 2011 20:50 |
Hallo liebes Orga- Team,
ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und fand es rundum gelungen und einfach spitze!!!
Ich habe mal eine Frage zu den Bildern die beim Zieleinlauf vom Fotografen gemacht wurden. Kann ich diese auch Online sehen und wenn ja wo?
Vielen Dank und liebe Grüße!
ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und fand es rundum gelungen und einfach spitze!!!
Ich habe mal eine Frage zu den Bildern die beim Zieleinlauf vom Fotografen gemacht wurden. Kann ich diese auch Online sehen und wenn ja wo?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Adminkommentar:
Schön, dass es dir gefallen hat! Die Bilder findest du hier (Link kopieren):
http://www.fotoorder.de/index.php?MenuID=2&SubMenuID=2
Schön, dass es dir gefallen hat! Die Bilder findest du hier (Link kopieren):
http://www.fotoorder.de/index.php?MenuID=2&SubMenuID=2
Theresia
22 Juni 2011 14:23 | Salem am Kummerower See
Das 4. Mal dabei - und immer wieder eine sehr sympathische Veranstaltung! Leider immer über 4 Std (2009 musste ich in Gatscheck aufgeben, habe den ganzen Lauf aber dann im Herbst in Stralsund nachgeholt!). Und überhaupt ist's ja bemerkenswerter, 5 und mehr Std. am Stück auf Strecke zu sein als nur knappe 3
Also Hut ab vor Hrn. Dr. Merz und M150 ! Danke, dass Cola und Bananen nun auch für uns Langläufer reichen! Danke, dass ihr Schnellläufer uns immer noch freundlich und aufmunternd empfangt! Bis nächstes Jahr, dann aber unter 3:30, versprochen!
Also Hut ab vor Hrn. Dr. Merz und M150 ! Danke, dass Cola und Bananen nun auch für uns Langläufer reichen! Danke, dass ihr Schnellläufer uns immer noch freundlich und aufmunternd empfangt! Bis nächstes Jahr, dann aber unter 3:30, versprochen!
Pascal
21 Juni 2011 15:52 | Berlin





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Wow was für ein Marathon...Vielen Dank an das Org-Team,allen Helfern & Beteiligten für diese super organisierte Veranstaltung
Einen besonderen Dank an den SV Turbine Neubrandenburg e.V. für die beispielhafte Gastfreundschaft...
Zur Strecke fällt mir nur ein, dass sie besondere Reize hat und alle Kriterien eines Naturlaufs erfüllt.Das Streckenprofil ist recht anspruchsvoll und die über 500 Höhenmeter verlangen eine Menge ab
Trotzdem konnte ich eine neue persönliche Bestzeit erreichen und die Freude im Ziel ist kaum zu beschreiben.
Am besten jedoch ist die Naturverbundenheit des Tollenseseelaufs und somit ein absolutes Highlight für jeden Wand&Wiesenläufer.
Tolle Stimmung auch bei der Siegerehrung und eine Freude die ganzen strahlenden Gesichter zu sehen...
FAZIT:
Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei und grüße den SV Turbine
sportliche Grüße & never forget:
life is running
Pascal (Team Lockerflocker)
Einen besonderen Dank an den SV Turbine Neubrandenburg e.V. für die beispielhafte Gastfreundschaft...
Zur Strecke fällt mir nur ein, dass sie besondere Reize hat und alle Kriterien eines Naturlaufs erfüllt.Das Streckenprofil ist recht anspruchsvoll und die über 500 Höhenmeter verlangen eine Menge ab
Trotzdem konnte ich eine neue persönliche Bestzeit erreichen und die Freude im Ziel ist kaum zu beschreiben.
Am besten jedoch ist die Naturverbundenheit des Tollenseseelaufs und somit ein absolutes Highlight für jeden Wand&Wiesenläufer.
Tolle Stimmung auch bei der Siegerehrung und eine Freude die ganzen strahlenden Gesichter zu sehen...
FAZIT:
Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei und grüße den SV Turbine
sportliche Grüße & never forget:
life is running
Pascal (Team Lockerflocker)
wilde
21 Juni 2011 09:08 | wustermark





Hallo Org.-team!
Alles was einer Verbesserung bedarf wurde geschrieben. Da ich schon um 07:00 Uhr in Neubrandenburg eintraf, durfte ich einen Teil Eurer Stadt, wegen unzureichender Ausschilderung zum Orgbüro, fahrend kennen lernen.
Ich empfand die Laufstrecke als sehr angenehm
und eine Zeit unter 4 Stunden hatte ich schon lange nicht mehr.
Bei solch einer tollen Landschaft kam mir der Gedanke, mal ein paar Tage Urlaub dort zu verbringen. Ich glaube, der Herbst wäre dafür die beste Jahreszeit. Mein LT Nauen-Falkensee wird im nächsten Jahr bestimmt auch mit dabei sein.
Das mit dem "Wolkenbruch" ,der mich bei 35 Kilometer überraschte, fand ich ganz toll von Euch. Wie habt Ihr das gemacht, dass im Ziel schon wieder die Sonne schien?
Also Euren Lauf empfehle ich weiter.
Der Havelwolf aus Wustermark !
Alles was einer Verbesserung bedarf wurde geschrieben. Da ich schon um 07:00 Uhr in Neubrandenburg eintraf, durfte ich einen Teil Eurer Stadt, wegen unzureichender Ausschilderung zum Orgbüro, fahrend kennen lernen.
Ich empfand die Laufstrecke als sehr angenehm
und eine Zeit unter 4 Stunden hatte ich schon lange nicht mehr.Bei solch einer tollen Landschaft kam mir der Gedanke, mal ein paar Tage Urlaub dort zu verbringen. Ich glaube, der Herbst wäre dafür die beste Jahreszeit. Mein LT Nauen-Falkensee wird im nächsten Jahr bestimmt auch mit dabei sein.
Das mit dem "Wolkenbruch" ,der mich bei 35 Kilometer überraschte, fand ich ganz toll von Euch. Wie habt Ihr das gemacht, dass im Ziel schon wieder die Sonne schien?
Also Euren Lauf empfehle ich weiter.
Der Havelwolf aus Wustermark !
Adminkommentar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Regentanz
Musst du auch mal ausprobieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Regentanz
Musst du auch mal ausprobieren.

Grit Aßmann
20 Juni 2011 16:13 | Neustrelitz
Hallo liebes Orga-Team,
herzlichen Dank für die super Orga des Laufes. Unsere subjektiven Eindrücke könnt ihr unter obiger I-netadresse lesen.
Weiter so! Sportliche Grüße aus Neustrelitz
herzlichen Dank für die super Orga des Laufes. Unsere subjektiven Eindrücke könnt ihr unter obiger I-netadresse lesen.
Weiter so! Sportliche Grüße aus Neustrelitz
Dr. Kai-Uwe Merz
20 Juni 2011 15:35 |
Danke fürs Lesen und fürs Loben.
Manfred
20 Juni 2011 09:40 |





Meine Frau und ich (W 60/M70)haben mit einer Läufergruppe bestehend aus Berliner Läuferinnen u. Läufern des SCC und des LT Bernd Hübner zum ersten Mal in der Marathon Staffel teilgenommen. Die im großen ganzen gut organisierte Veranstaltung mit einem schönen,aber doch sehr anspruchsvollen Streckenprofil ist die "Reise" aus Berlin allemal wert.Einige der Verbesserungspotentiale wurden ja schon angesprochen. Aus unserer Sicht wären es die Folgenden:
1.) eine ausreichende Anzahl von Umkleide-u. Duschmöglichkeiten (bzw.Sitzgelegenheiten in der Halle)
2.)Anbringen eines Lageplanes, mit zb. Hinweis der Busabfahrten/Zeiten
2a.)Kennzeichnung der Busse mit den Wechselbereichen bzw. HM Start
2b) Lautsprecheransage bei Verspätung der Busse (3.Wechsel statt 10.40 - 11 Uhr)
3.)dem guten Sprecher beim 3. Wechsel fehlte eine Namensliste, so daß er immer händeringend die Läufer nach ihrem Namen fragen mußte.
4.)Auf der Urkunde "Mixed Staffel" wäre vielleicht der Hinweis auf eine Marathon Staffel nicht fehl am Platze.
Schön finden wir auch diesen Blog und besonders gut gefallen hat der Beitrag von Kai Uwe Merz.
1.) eine ausreichende Anzahl von Umkleide-u. Duschmöglichkeiten (bzw.Sitzgelegenheiten in der Halle)
2.)Anbringen eines Lageplanes, mit zb. Hinweis der Busabfahrten/Zeiten
2a.)Kennzeichnung der Busse mit den Wechselbereichen bzw. HM Start
2b) Lautsprecheransage bei Verspätung der Busse (3.Wechsel statt 10.40 - 11 Uhr)
3.)dem guten Sprecher beim 3. Wechsel fehlte eine Namensliste, so daß er immer händeringend die Läufer nach ihrem Namen fragen mußte.
4.)Auf der Urkunde "Mixed Staffel" wäre vielleicht der Hinweis auf eine Marathon Staffel nicht fehl am Platze.
Schön finden wir auch diesen Blog und besonders gut gefallen hat der Beitrag von Kai Uwe Merz.
Dr. Kai-Uwe Merz
19 Juni 2011 23:29 |





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Tollensesee: Endlich wieder einen Marathon!
Neubrandenburger Tollensesee-Marathon 2011. Angekommen. Mit unterirdischer Zeit. Fünf vierzig fünfzig. Als Letzter. Mit extra liebenswürdiger Würdigung vom Sprecher. Zusammen mit Startnummer M 150. Aber egal. Es klappt wieder. Ich kann es noch. Und das gibt Auftrieb und Motivation.
Der erste Marathon seit Berlin 2009. Und da war ich noch langsamer. Weil davor der Rennsteig-Etappenlauf gewesen war, die wohl anstrengendste und extremste Leibesübung meines Lebens.
Und dann war mehr als ein Jahr gar nichts. März 2010 der Versuch, in Kienbaum 50 Km zu laufen. Aber da habe ich knapp über 30 Km Schluss gemacht. Ich hab‘ es im Kopf nicht ausgehalten, der wollte nicht, ich habe es dann sein lassen im vorigen Jahr. (Da habe dann ein Buch geschrieben.)
Für 2010 hatte ich es mir vorgenommen. Es sollte wieder was werden mit dem Marathonlaufen. Die Erinnerung daran, dass das Jahre waren, in denen ich mich so wohl fühlte und so viel Freude hatte durch das Laufen, war groß genug. Test war der Dreiviertelmarathon in Marienwerder bei Berlin. Der war ganz gut gegangen. Und dort war auch der Test vor meinem allerersten Marathon 2007 gewesen.
Deshalb freue ich mich so sehr! Deshalb bin ich so glücklich gerade über diesen insgesamt 15. Marathon.
Km 9 des Tollense-Marathons war mein 1000. Lauf-Km 2011. Ich bin im Vergleich zu früher geringere Umfänge gelaufen, weniger oft gelaufen, habe den Schwerpunkt einzig auf die Langen gelegt. (Aber ich bin immer noch zu schwer!)
Der härteste im Norden. Ja, die Steigungen sind beachtlich. Aber sie bleiben relativ z.B. im Vergleich zum Rennsteig. Einer wie ich sagt sowieso, er geht, wenn die Steigungs-Prozente zu gewaltig werden. Und der letzte lange Lauf ein Woche vorher. In den Alpen, Kaisertal Tirol, 28 Km, 18 davon eher alpenmäßig statt flach. War eine gute Vorbereitung.
Ich wollte ankommen. Egal wie. Also gleich hinten eingereiht. Vorne Sylvia und Tommi aus dem Berliner Marathon-Forum erahnt. Da kam der große Böllerknall. Und los.
Der mir bisher unbekannte See ist wunderbar. Die ersten acht Km am Ufer im Wald. Störend blieben Radfahrer, die mit ihrer Ichichich-Mentalität nerven. Rauschen bergab unhörbar an einem vorbei. Klingeln verpönt.
Organisation perfekt. Alles sehr nette Leute. Mir taten die Besen-Krankenwagen-Fahrer leid. Die hinter mir herfahren mussten. Aber irgendeiner muss der letzte im Feld sein. Da hat sich keiner mokiert. Wichtige Erfahrung für Leistungsärmere. Bis auf den einen greisen alten Sack um die 70 auf dem letzten Km mit seinem sichtlich boshaft gemeinten dämlichen „Mach ma, die warten alle auf dich!“ (Da war ich allerdings noch vorletzter.)
Ja, man kann streiten, ob Leute jenseits der fünf Stunden was zu suchen haben auf Marathon-Volkslaufveranstaltungen. Falls nicht, dann soll man gefälligst auch so ausschreiben. Solange das nicht so ist, sind solche Sackkommentare einfach grob unsportlich. Nebenbei: Die eher leistungsschwache Masse ist auch die zahlende Masse.
Der schönste Eindruck immer wieder: Die bunten Blumenwiesen. Rot. Blau. Weiß. Gelb. Das bläuliche Korn. Die weiten schwingenden Hügel. Die verträumten Ortschaften. Die lichten Wälder.
Bezaubernd Schloß Hohenzieritz. Königin-Luise-Land. Auf der Gegenstrecke erst Sylvia, dann Tommi. Danke für Aufmunterung und Abklatschen.
Bis zum Schluss habe ich mich gut gefühlt. Ich hatte bis ins Ziel die volle Konzentration. Das hat was mit Sicherheit zu tun. Als ich von Hohenzieritz herunterkam, hörte ich erst den Kommentar eines Allerletzten, das sei ja wie „Zugspitze!“ (nee, wirklich nicht!), dann sah ich von weitem den Krankenwagen, die Sanitäter gebeugt über eine Verletzte. Sie war gestolpert auf einem ganz kurzen Kopfsteinpflasterstück. Vermutlich der Armbruch, von dem ich am Ziel hört. Aber beim Passieren kam sie meiner Frage zuvor: „Nicht schlimm!“ Na, wohl doch nicht nicht schlimm!
Bei Prillwitz ging der Donner los. Blitz, Gewitter. Starkregen. Wasserfluten. Wenig tröstlich, dass es irgendwann aufhören würde. Zwei waren wir am Ende. M 150 war irgendwann aus irgendwelchen Untiefen des Feldes aufgetaucht. Wir behielten Fühlung bis ins Ziel. Und da sind wir nebeneineinander eingelaufen und haben uns dann die Hand geschüttelt und uns glücklich umarmt; es war sein zweiter Marathon, und er hatte gedacht, das muss doch flach da sein an so einem See in Norddeutschland.
Die Schuhe bleiben lange quatschnass und machten dieses Wasser-im-Schuh-Gefühl, das Indikator für Blasenbildung ist. Das hat es nicht leichter gemacht. Nee, wirklich nicht.
Irgendwann um Km 35 herum hatte ich gar keine Lust mehr. Vor allem der Kopfsteinpflaster-Abschnitt mit dem verpfützten Sandstreifen war doof. Da bin ich marschiert. Immer noch mit knapp unter Zehner-Schnitt.
Auch mein erster Marathon mit Garmin. Eine tolle Hilfe, man weiß, was man hinter sich hat, und zwar immer. Mit dem Schnitt hat es oft nicht hingehauen. Da ist die Angabe gewiss nicht immer verlässlich. Aber das Teil bleibt trotzdem eine große Hilfe.
Und die steile kleine Bogenbrücke im Park auf dem vorletzten Km bin ich auch gegangen. Nö, da wollte ich mich nicht mehr raufquälen.
Schön war auf menschlicher Ebene, dass ich beim Abendbrot im Hotel an einem Tisch mit dem Ultraläufer Peter Sch. und seiner lieben Frau gesessen habe. Ein gutes Omen. Denn auch seinerzeit in Kienbaum, wo ich ausgestiegen war und läuferisch so gar nicht obenauf, da hatten wir zusammengesessen. Und der Zufall wollte auch, dass wir im Zug zusammen nach Berlin gerollt sind.
Wunderbares langes Laufwochenende. Und ich finde, der Tollenselauf ist landschaftlich schöner als jedenfalls der Marathon am Rennsteig. Aber unter landschaftlichen Aspekten bleibt auch nach diesem Erlebnis die Harzquerung unangefochten auf Platz 1 für mich ganz privat. Aber dann kommt gleich dieser neu entdeckte See.
Schön finde ich auch, dass es tatsächlich ein Finishershirt gibt und dass es das nicht vorher als bloßes Teilnehmerhemd gibt. Die Medaille ist ausgesucht hübsch, und ungewöhnlich. Ich hab Lust wiederzukommen. Aber ein paar Kilos leichter.
Das Wetter war optimal. Das Gewitter mal weggerechnet. Aber wenn es Knallsonne mit blauem Himmel und 30 Grad gibt, dann ist es eine völlig andere Angelegenheit; ich hatte schon trotz des weitgehend bedeckten Himmels einen leichten Sonnenbrand auf den Schultern.
Fotos (der Link funktioniert auch außerhalb von Facebook):
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.169993729731725.45363.100001632 987866&l=3083514116
Neubrandenburger Tollensesee-Marathon 2011. Angekommen. Mit unterirdischer Zeit. Fünf vierzig fünfzig. Als Letzter. Mit extra liebenswürdiger Würdigung vom Sprecher. Zusammen mit Startnummer M 150. Aber egal. Es klappt wieder. Ich kann es noch. Und das gibt Auftrieb und Motivation.
Der erste Marathon seit Berlin 2009. Und da war ich noch langsamer. Weil davor der Rennsteig-Etappenlauf gewesen war, die wohl anstrengendste und extremste Leibesübung meines Lebens.
Und dann war mehr als ein Jahr gar nichts. März 2010 der Versuch, in Kienbaum 50 Km zu laufen. Aber da habe ich knapp über 30 Km Schluss gemacht. Ich hab‘ es im Kopf nicht ausgehalten, der wollte nicht, ich habe es dann sein lassen im vorigen Jahr. (Da habe dann ein Buch geschrieben.)
Für 2010 hatte ich es mir vorgenommen. Es sollte wieder was werden mit dem Marathonlaufen. Die Erinnerung daran, dass das Jahre waren, in denen ich mich so wohl fühlte und so viel Freude hatte durch das Laufen, war groß genug. Test war der Dreiviertelmarathon in Marienwerder bei Berlin. Der war ganz gut gegangen. Und dort war auch der Test vor meinem allerersten Marathon 2007 gewesen.
Deshalb freue ich mich so sehr! Deshalb bin ich so glücklich gerade über diesen insgesamt 15. Marathon.
Km 9 des Tollense-Marathons war mein 1000. Lauf-Km 2011. Ich bin im Vergleich zu früher geringere Umfänge gelaufen, weniger oft gelaufen, habe den Schwerpunkt einzig auf die Langen gelegt. (Aber ich bin immer noch zu schwer!)
Der härteste im Norden. Ja, die Steigungen sind beachtlich. Aber sie bleiben relativ z.B. im Vergleich zum Rennsteig. Einer wie ich sagt sowieso, er geht, wenn die Steigungs-Prozente zu gewaltig werden. Und der letzte lange Lauf ein Woche vorher. In den Alpen, Kaisertal Tirol, 28 Km, 18 davon eher alpenmäßig statt flach. War eine gute Vorbereitung.
Ich wollte ankommen. Egal wie. Also gleich hinten eingereiht. Vorne Sylvia und Tommi aus dem Berliner Marathon-Forum erahnt. Da kam der große Böllerknall. Und los.
Der mir bisher unbekannte See ist wunderbar. Die ersten acht Km am Ufer im Wald. Störend blieben Radfahrer, die mit ihrer Ichichich-Mentalität nerven. Rauschen bergab unhörbar an einem vorbei. Klingeln verpönt.
Organisation perfekt. Alles sehr nette Leute. Mir taten die Besen-Krankenwagen-Fahrer leid. Die hinter mir herfahren mussten. Aber irgendeiner muss der letzte im Feld sein. Da hat sich keiner mokiert. Wichtige Erfahrung für Leistungsärmere. Bis auf den einen greisen alten Sack um die 70 auf dem letzten Km mit seinem sichtlich boshaft gemeinten dämlichen „Mach ma, die warten alle auf dich!“ (Da war ich allerdings noch vorletzter.)
Ja, man kann streiten, ob Leute jenseits der fünf Stunden was zu suchen haben auf Marathon-Volkslaufveranstaltungen. Falls nicht, dann soll man gefälligst auch so ausschreiben. Solange das nicht so ist, sind solche Sackkommentare einfach grob unsportlich. Nebenbei: Die eher leistungsschwache Masse ist auch die zahlende Masse.
Der schönste Eindruck immer wieder: Die bunten Blumenwiesen. Rot. Blau. Weiß. Gelb. Das bläuliche Korn. Die weiten schwingenden Hügel. Die verträumten Ortschaften. Die lichten Wälder.
Bezaubernd Schloß Hohenzieritz. Königin-Luise-Land. Auf der Gegenstrecke erst Sylvia, dann Tommi. Danke für Aufmunterung und Abklatschen.
Bis zum Schluss habe ich mich gut gefühlt. Ich hatte bis ins Ziel die volle Konzentration. Das hat was mit Sicherheit zu tun. Als ich von Hohenzieritz herunterkam, hörte ich erst den Kommentar eines Allerletzten, das sei ja wie „Zugspitze!“ (nee, wirklich nicht!), dann sah ich von weitem den Krankenwagen, die Sanitäter gebeugt über eine Verletzte. Sie war gestolpert auf einem ganz kurzen Kopfsteinpflasterstück. Vermutlich der Armbruch, von dem ich am Ziel hört. Aber beim Passieren kam sie meiner Frage zuvor: „Nicht schlimm!“ Na, wohl doch nicht nicht schlimm!
Bei Prillwitz ging der Donner los. Blitz, Gewitter. Starkregen. Wasserfluten. Wenig tröstlich, dass es irgendwann aufhören würde. Zwei waren wir am Ende. M 150 war irgendwann aus irgendwelchen Untiefen des Feldes aufgetaucht. Wir behielten Fühlung bis ins Ziel. Und da sind wir nebeneineinander eingelaufen und haben uns dann die Hand geschüttelt und uns glücklich umarmt; es war sein zweiter Marathon, und er hatte gedacht, das muss doch flach da sein an so einem See in Norddeutschland.
Die Schuhe bleiben lange quatschnass und machten dieses Wasser-im-Schuh-Gefühl, das Indikator für Blasenbildung ist. Das hat es nicht leichter gemacht. Nee, wirklich nicht.
Irgendwann um Km 35 herum hatte ich gar keine Lust mehr. Vor allem der Kopfsteinpflaster-Abschnitt mit dem verpfützten Sandstreifen war doof. Da bin ich marschiert. Immer noch mit knapp unter Zehner-Schnitt.
Auch mein erster Marathon mit Garmin. Eine tolle Hilfe, man weiß, was man hinter sich hat, und zwar immer. Mit dem Schnitt hat es oft nicht hingehauen. Da ist die Angabe gewiss nicht immer verlässlich. Aber das Teil bleibt trotzdem eine große Hilfe.
Und die steile kleine Bogenbrücke im Park auf dem vorletzten Km bin ich auch gegangen. Nö, da wollte ich mich nicht mehr raufquälen.
Schön war auf menschlicher Ebene, dass ich beim Abendbrot im Hotel an einem Tisch mit dem Ultraläufer Peter Sch. und seiner lieben Frau gesessen habe. Ein gutes Omen. Denn auch seinerzeit in Kienbaum, wo ich ausgestiegen war und läuferisch so gar nicht obenauf, da hatten wir zusammengesessen. Und der Zufall wollte auch, dass wir im Zug zusammen nach Berlin gerollt sind.
Wunderbares langes Laufwochenende. Und ich finde, der Tollenselauf ist landschaftlich schöner als jedenfalls der Marathon am Rennsteig. Aber unter landschaftlichen Aspekten bleibt auch nach diesem Erlebnis die Harzquerung unangefochten auf Platz 1 für mich ganz privat. Aber dann kommt gleich dieser neu entdeckte See.
Schön finde ich auch, dass es tatsächlich ein Finishershirt gibt und dass es das nicht vorher als bloßes Teilnehmerhemd gibt. Die Medaille ist ausgesucht hübsch, und ungewöhnlich. Ich hab Lust wiederzukommen. Aber ein paar Kilos leichter.
Das Wetter war optimal. Das Gewitter mal weggerechnet. Aber wenn es Knallsonne mit blauem Himmel und 30 Grad gibt, dann ist es eine völlig andere Angelegenheit; ich hatte schon trotz des weitgehend bedeckten Himmels einen leichten Sonnenbrand auf den Schultern.
Fotos (der Link funktioniert auch außerhalb von Facebook):
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.169993729731725.45363.100001632 987866&l=3083514116
Adminkommentar:
Danke für den schönen Bericht! Ich wusste gar nicht, dass an der Strecke auch wilde Tiere lauerten (Fotos).
Danke für den schönen Bericht! Ich wusste gar nicht, dass an der Strecke auch wilde Tiere lauerten (Fotos).

Uwe Schiwek
19 Juni 2011 10:56 | Oranienburg





Für uns war es wieder einmal, einer der schönsten Läufe im Jahr. Eine Veranstaltung die sich den familiären Charakter über die Jahre erhalten hat und man hat noch nicht das Gefühl, abgezockt zu werden. Eine tolle Organisation…die mich jedes mal am durchlaufen hindert….ich muss ja überall quatschen, die netten Helferinnen sind auch in diesem Jahr wieder super gut drauf gewesen….musste ich auch anhalten und quatschen!!! Was die Getränkestände anbetrifft….diese sind völlig ausreichend und bestimmt alle 4,6 oder 5,2 km aufgebaut gewesen…Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei >> versprochen
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Na dann noch mal gute Besserung! Und etwas mehr Glück im nächsten Jahr.